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Hotel Restaurante Finca Eslava

Das Hotel Restaurant Finca Eslava befindet sich in Antequera, 45 km von der Stadt Málaga entfernt. Antequera erstreckt sich auf dem Hang eines kleinen Hügels zwischen der Sierra del Torcal und einer ausgedehnten landwirtschaftlichen Ebene und bietet dem Reisenden eine für die großen Dörfer Andalusiens charakteristische Stadtlandschaft. Unter der volkstümlichen Architektur aus arabischen Ziegeldächern und Kalkfassaden ragen zahlreiche Kirchen- und Klostertürme heraus.

Antequera

Wenn die Stadt durch irgendetwas hervorsticht, dann durch das Erbe, das der Durchgang verschiedener Kulturen hinterlassen hat und das sie zu einem Juwel des historischen Erbes Andalusiens gemacht hat.

Die vom Menschen geschaffenen Denkmäler, von den Dolmen bis zu den Barockkirchen, machen Antequera zu einem Ort, an dem unsere Phantasie fliegen kann. Auf der anderen Seite machen die Naturdenkmäler, von der Laguna de Fuente Piedra bis zur Sierra del Torcal, das Wasser zum Protagonisten der Landschaft, sei es in Form eines heiligen Zufluchtsortes für Flamingos oder eines geheimnisvollen Tempels aus Stein, der seit dem Auftauchen des Berges aus dem Meeresgrund vom Wasser gehauen wurde.

Jenseits von Antequera, von Campillos bis Teba und von Ardales bis Bobadilla, verwandeln sich die Flüsse in Burgen und Festungen und vereinen Natur und Geschichte auf einer der attraktivsten Routen Andalusiens.

Denkmäler

Die Burg von Antequera ist die alte muslimische Alcazaba und der Zaun. Es handelt sich um ein Nationaldenkmal, von dem einige Mauern und der Huldigungsturm, gekrönt von einer Kuppel im manieristischen Stil von 1582, bekannt als "Torre de Papabellota", erhalten geblieben sind.

Die Stadt Antequera besitzt den bedeutendsten megalithischen Komplex in Europa, wobei der Dolmen von Menga der älteste ist. Die Gruppe wird durch die von Viera und El Romeral vervollständigt. Letztere hat eine primitive falsche Kuppel. Beeindruckende Steinblöcke wurden aus dem Steinbruch in Veracruz bewegt, um diesen ersten architektonischen Manifestationen des Menschen Gestalt zu verleihen.

Die Real Colegiata de Santa María la Mayor ist ein Nationaldenkmal. Sie war die alte Königliche Stiftskirche und wurde zwischen 1514 und 1550 erbaut. Es gilt als das erste Gebäude
mit einem Renaissance-Gefühl, das in Andalusien entstanden ist. Das Innere zeichnet sich durch den Grundriss einer Basilika mit drei Schiffen aus, die durch ionische Säulen und das Mudéjar-Holzfachwerk voneinander getrennt sind. Die Hauptkapelle ist mit einem eleganten gotischen Gewölbe bedeckt.

Gastronomie

Die Qualität der Küche von Antequera gibt zwei sehr bekannten und geschätzten Gerichten in der ganzen Region und darüber hinaus ihren Namen. Wir sprechen von der porra antequerana, einer Creme für den Sommerkonsum, die unter anderem aus Brot, Tomaten und Paprika hergestellt wird; danach können wir einen bienmesabe probieren, eine Süßigkeit aus Eigelb, Honig und Mandeln, über die mit diesem Namen wenig zu sagen bleibt.

Ein weiteres Gericht mit der Bezeichnung Antequera, das wir nicht vergessen dürfen, ist die Mollete, ein Brötchen, ideal zum Frühstück, mit Wurst oder Olivenöl, ebenfalls aus der Gegend. In diesem Fall sprechen wir über einen Luxus, den wir an wenigen Orten ausprobieren können. Typisch für die Weihnachtszeit sind die von Hand gefertigten Mantecados und Alfajores.

Genauso wie es künstlerische und kulturelle Routen gibt, könnten wir auch verschiedene Routen zur Tapas-Praxis einrichten, mit einem vielfältigen und qualitativ hochwertigen Angebot. Wir haben die Wahl zwischen u.a. geschmortem Reis, Rippchen, Porra (eine Art Suppe), Auberginen- und Kartoffeleintopf. Von französischem Erbe sind sie der gekochte mit Malvas und eine Klasse von Morcón mit Schweinezungeneinlage zwischen Aromen von Zimt und Nelke.